PPF-Standort_Bottrop_Nachtrag_Schulung 28./29.09.2019: 

Endlich ist es geschafft ein neues Team für das PPF zu schulen.
Nach fast einem Jahr Pause geht es in Bottrop nun weiter.
Von Samstagmorgen bis zum Sonntagmittag war das Bottroper Peer-Projekt an Fahrschulen im „Unperfekthaus“ in Essen. Dabei handelt es sich um eine kulturelle Einrichtung, einen Ort der Künste, der Gastronomie und des Feierns, der aber auch einen kreativen Rahmen für Seminare und Fortbildungen bietet.
Zum Peer-Projekt gehören Janina, Kristina, Melina, Niklas und Noah, welche alle neu hinzugewonnen wurden. Dazu kommen Jörn, aus dem „alten“ Team, so wie Irena Wabnitz und Joachim Jahry von der Fachstelle für Prävention des Jugendhilfe Bottrop e.V.
Ein erstes Mal haben sich alle schon bei einem Kennenlerngrillen gesehen.
Umso erfreulicher war es, sich am Anfang erst nochmal genauer kennenzulernen, bevor es an die Themen ging.
Der Ablauf war danach zunächst von Fachinformationen zu Alkohol und anderen Drogen, insbesondere Cannabis, zum Straßenverkehrsrecht und dem Betäubungsmittelgesetz bestimmt.
„Gerade die Jura-Ausflüge waren für mich voller Überraschungen“, meint Kristina rückblickend und die 0,0 Promille-Regelung während der Probezeit und bis zum 21. Lebensjahr war fast allen nicht mehr im Gedächtnis.
Schon bei der Vorbereitung des Schulungswochenendes war man jedoch darauf bedacht, nicht nur Informationen zu vermitteln, die für die Gestaltung des Einsatzes in den Fahrschulen unverzichtbar sind. Es sollte auch ein „Peer-Team“ entstehen können. Alle Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, ihre eigenen Standpunkte zum Thema auszudrücken und zu reflektieren. Der Samstagabend war geprägt durch Biografie-Arbeit zur eigenen „Mobilitätsgeschichte“, aber auch zu den persönlichen Trink- und Rauchgewohnheiten und den Höhen und Tiefen des Lebens.
Es wurde ein Überblick über die Präsentationsfolien, die bei den Einsätzen als Leitfaden dienen können, vermittelt.
Besonders wichtig war die Einführung in die hohe Kunst, als referierende*r Expert*in und als Moderator*in, welche*r versucht, die Fahrschüler*innen auch miteinander ins Gespräch zu bringen, den Einsatz zu gestalten. Gerade die Anleitung zu einem Gespräch über die Ursachen und Hintergründe von Rauschfahrten so wie die gemeinsame Erarbeitung von individuellen Lösungen fanden besondere Beachtung. Am „Team-Modell“ wurde deutlich, wie Inhalte gemeinsam erarbeitet werden können. Dies ist vor allem in Hinblick auf heterogene Lerngruppen relevant, da insgesamt sieben verschiedene Fahrschulen in Bottrop mit insgesamt 11 Standorten bei dem Projekt mitmachen.
So wurde die Fahrschule als „eigene Welt“ sichtbar und der nötige Rollenwechsel thematisiert.
Die Aussagen der Peers zum Wochenende bestätigen die erfolgreiche Veranstaltung.
„Wir haben uns näher kennengelernt, eigene Erlebnisse ausgetauscht und viele Informationen bekommen“, stellt Noah fest.
Als Niklas das gute Essen und die angenehme Unterkunft, mit Sauna, Kicker und vielen anderen Möglichkeiten zum Chillen lobt, und betont, dass viel gelacht wurde, stimmen die Anderen lauthals mit ein.
Jörn: „Über die Nacht gab es einige Kickerspiele und Gesprächsthemen.“
Jetzt sind die ersten Einsätze mit mehr oder weniger Lampenfieber getan und Jörn resümiert: „Es waren zwei sehr informative, aber auch lockere Tage, die wir zum Kennenlernen und zur Erweiterung unseres Wissens genutzt haben.“
Janina fasste die Bedeutung des Schulungswochenendes treffend zusammen: „Das war eine gute Vorbereitung, auch mit praktischen Tipps für den Einsatz. Wir haben noch einiges zu lernen, aber das Schulungswochenende hat uns rundum fit gemacht für das Peer-Projekt an Fahrschulen.“
 
Kontakt: Irena Wabnitz und Joachim Jahry
Jugendhilfe Bottrop
Osterfelder Straße 88
46236 Bottrop
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Tel.: 02041/29031
Fax: 02041/262090