Im Jahr 2018 wurden in den fünf Bundesländern Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg über 500 Peer-Einheiten durchgeführt und dadurch über 5.000 Fahrschüler*innen erreicht.

Zur detaillierten Auswertung werden die Einsatzzahlen in und um Magdeburg, Stendal, Merseburg, Siegen, Cottbus sowie in den Landkreisen Göppingen, Esslingen, im Norden und Süden Brandenburgs und in den Städten Bottrop, Hamm und Gelsenkirchen herangezogen.

An diesen Standorten haben 2018 über 120 Fahrschulen mit 160 Filialen mit dem Peer-Projekt an Fahrschulen kooperiert und Peer-Einheiten durchführen lassen.

In 515 Peer-Einheiten waren bundesweit 138 Peer-Educator*innen ehrenamtlich tätig. Zwei Drittel von ihnen waren junge Fahrerinnen und ein Drittel junge Fahrer. Lediglich 20 der 138 Peers waren bereits über 25 Jahre alt.

Sie erreichten 5.221 Fahrschüler*innen im vergangenen Kalenderjahr, wobei hier der Anteil der männlichen Fahrschüler mit 2.605 nur leicht überwiegt. 48,4% der 2018 erreichten Fahrschüler*innen waren jünger als 18 Jahre alt und nur 14,9% bereits älter als 25 Jahre.

9% der Fahrschüler*innen machten keine Angaben zu ihrem Alter, Geschlecht oder Status. 36% der Fahrschüler*innen waren zur Zeit der Fahrausbildung Schüler*innen, wobei die klare Mehrheit (60%) sich in der Sekundarstufe 2 befand. Rund 23% der Fahrschüler*innen gingen einer Ausbildung nach und nur 16% waren bereits berufstätig.

Allein in Hamburg, welches das Projekt als Stadtstaat nahezu flächendeckend umsetzt, werden zusätzlich zu den bereits oben genannten ca. 30 Einheiten pro Monat durchgeführt, pro Jahr also 300 - 350 Einheiten (Quelle: http://mobilabersicher.de/ ). Über 30 Hamburger Fahrschulen beteiligt. Auch für Sachsen-Anhalt und Brandenburg ist das mittelfristige Ziel die flächendeckend Umsetzung innovativen und nachgewiesenermaßen wirksamen Peer-Ansatzes.
Insgesamt beläuft sich demnach derzeit die Anzahl der durchgeführten Peer-Einheiten auf ca. 800 pro Kalenderjahr! :)