Peer-Projekt an Fahrschulen

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Drogen

Als illegale Drogen werden Substanzen und Rauschmittel klassifiziert, deren Beschaffung, Kauf und Verkauf grundsätzlich strafbar sind und die im Betäubungsmittelgesetz genannt sind. Grob kategorisiert können pflanzliche (z.B. Cannabis oder Pilze), halbsynthetische (z.B. LSD, Opiode, Heroin) und synthetische (z.B. Speed, Ketamin, Ecstasy) Drogen unterschieden werden. Laut der Drogenaffinitätsstudie 2011 der BZgA, die diese Studie in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, haben ca. 7% aller 12- bis 17-Jährigen bereits einmal in ihrem Leben eine illegale Droge konsumiert, immerhin ca. 40% aller jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren haben laut dieser Studie bereits einmal eine illegale Droge konsumiert. Unter männlichen Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ist der Konsum illegaler Drogen - sei es einmalig, innerhalb des letzten Jahre oder innerhalb der letzten 30 Tage im Befragungszeitraum - etwas verbreiteter. Cannabis ist dabei die am häufigsten konsumierte, illegale Droge.

Die Zeit online hat im November 2013 am Global Drug Survey teilgenommen und ihre Leser/-innen nach Konsumgewohnheiten hinsichtlich legaler und illegaler Drogen befragt. An dieser Umfrage haben allein in Deutschland über 22.000 Menschen teilgenommen. Die Umfrage lässt gute Rückschlüsse auf die Verbreitung legaler und illegaler Drogen in der Gesamtbevölkerung zu. So gaben 46% der Leser/-innen an, im Jahr vor der Befragung Cannabis konsumiert zu haben, 96% gaben an, Alkohol konsumiert zu haben. 22% haben im Jahr vor der Befragung Ecstasy konsumiert und immerhin 13% Kokain. Dier Ergebnisse, die online abrufbar sind, berücksichtigen ebenso Konsumgründe, Risikobewusstsein hinsichtlich des eigenen Drogenkonsums und Beschaffungsquellen illegaler Drogen.

In den Unterpunkten finden sich Informationen zu den am häufigsten konsumierten illegalen Drogen in Deutschland, deren Anbau oder Herstellung sowie Informationen zu den Wirkungen der verschiedenen illegalen Drogen. Hier wird schnell ersichtlich, dass sich Drogenkonsum und Verkehrsteilnahme definitiv ausschließen. Insbesondere in Bezug auf den Straßenverkehr geraten illegale Drogen zunehmend in den Fokus des Gesetzgebers, der polizeilichen Überwachung und der Präventionsarbeit, da im Gegensatz zu Alkohol, bei dem seit Jahren rückläufige Unfallzahlen und Auffälligkeiten festzustellen sind, in den letzten Jahren ein Anstieg in Bezug auf die Verkehrsteilnahme zu verzeichnen ist. Hier geraten auch zunehmend neue Drogen wie Crystal Meth oder die sogenannten Legal Highs in den Blickpunkt.

Spotlight Hessen

Check, wer fährt! ist der Name der Kampagne, in welche das PEER-Projekt an Fahrschulen in Hessen eingebettet ist und die vom Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main koordiniert wird.

Die Fachstelle bietet Prävention im Auftrag der Stadt an. Hier wird das  PPF seit 2003 umgesetzt. Die eingesetzten Peers sind als studentische Hilfskräfte eingestellt. Seit 2008 wird das PPF auch in Schulklassen angeboten.

Auf der internationalen Automobilmesse (IAA) wird regelmäßig an einem Stand über das Projekt informiert. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen, z.B. den Jugendgesundheitstagen der Stadt Frankfurt, wird über das Projekt berichtet. Über diese Veranstaltungen werden Fahrschulen und Peers gewonnen.

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