Peer-Projekt an Fahrschulen

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LSD

LSD ist ein Devirat der Lysergsäure, das 1943 von Albert Hofmann entdeckt wurde. Es handelt sich um ein Produkt aus pflanzlichen Wirkstoffen (Pilze und Kakteen), das auch künstlich hergestellt werden kann. LSD hat im Vergleich zu anderen Drogen eine der stärksten bewusstseinsverändernden Wirkungen.

Unter LSD-Einfluss verändern sich die Farb- und Geräuschwahrnehmung sowie das Körpergefühl (vgl. HURRELMANN/ BRÜNDEL 1997 S. 183; KATZUNG 1994, S. 213). Im LSD-Rausch kann es zu Allmachtsgefühlen und Euphorie kommen, die nicht selten zu selbstzerstörerischen Handlungen und Angstgefühlen führen. Die Angstgefühle können bis zu Panik und Horrortrip-Gefühlen entarten.

Der intensive LSD-Konsum führt zu Handlungsunfähigkeit und Apathie. Wie bei Cannabis kann es zu „flash-back“-Erlebnissen kommen, die jedoch qualitativ stärker ausgeprägt sind. Aufgrund der Wahrnehmungsveränderungen und der psychischen Ausfälle, ist der Konsument unter LSD-Wirkung fahrunfähig (vgl. PENNING u. a. 1997 S. 32).

Literatur:
Hurrelmann, K.; Bründel, H.: Drogengebrauch - Drogenmissbrauch. Darmstadt. 1997
Katzung, W.: Drogen in Stichworten: Daten, Begriffe, Substanzen. Landsberg. 1994
Penning, R.; Gilg, T.; von Meyer, L.; Tutsch-Bauer, E.; Weichhold, G.: Rechtsmedizin systematisch. Vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V. herausgegebener Sonderdruck. Bremen. 1997

Spotlight Sachesen
Unser Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für das Thema Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr zu sensibilisieren und damit verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern.

Die Jugendlichen werden auf Konflikt-situationen vorbereitet, in denen Alkohol– und Drogenkonsum mit der aktiven Beteiligung im Straßenverkehr zusammentreffen. Eine persönliche 0,0 Promille-Grenze hilft nicht nur Unfälle zu vermeiden, sie ist auch für einen lebenslangen Erhalt der Fahrerlaubnis sinnvoll. Beruhend auf dem Peer*-Education-Ansatz moderieren Studenten lebensnahe Diskussionen, um die Teilnehmer auf Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Es werden gesetzliche Grundlagen, vor allem aber auch alternative Möglichkeiten zum Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol erarbeitet.

Die Peers gehören aufgrund ihres Alters zur Peer-Group der Schüler, haben damit Einsicht in deren Lebenswelt und können auf dieser Grundlage authentisch mit ihnen arbeiten 

 

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