Peer-Projekt an Fahrschulen

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ENWA

Jedes Jahr am dritten Oktober-Wochenende wird europaweit die von Responsible Young Drivers (Belgien) initiierte Aktion „European Night Without Accident“ veranstaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Diskobesuchern, die mit dem Auto unterwegs sind, das Versprechen abzugewinnen, nüchtern zu bleiben, sofern sie planen, mit dem Auto nach Hause zu fahren. Sofern Sie noch unterhalb der gesetzlich erlaubten Konzentration liegen (in Abhängigkeit vom Alter und von der Dauer des Führerscheinbesitzes), erhalten die Teilnehmer ein kleines Geschenk. Denjenigen, die über den gesetzlich erlaubten Konzentrationen liegen, werden Alternativen empfohlen, um trotz erhöhter Alkoholkonzentration sicher nach Hause zu kommen.

Hintergrund der Aktion ist die europaweit hohe Unfallbeteiligung junger Fahrer/innen mit der Ursache Alkohol und/oder Drogen und das europaweit bekannte Phänomen der Diskounfälle. Ein europaweites Netzwerk von Organisationen stellt sicher, dass die ENWA in allen europäischen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird. Mittlerweile gibt es sogar die "African Night Without Accident". 

Über 600 junge Menschen engagieren sich europaweit in dieser Nacht dafür, dass Alkohol- und Drogenkonsum und motorisierte Verkehrsteilnahme zuverlässig getrennt werden. 

Die Aktion findet zeitgleich in 220 Clubs in allen EU-Mitgliedsstaaten statt. In Deutschland wird die Aktion seit 2011 durch das An-Institut MISTEL der Hochschule Magdeburg-Stendal umgesetzt. Im Jahr 2013 ist es erstmals gelungen, die European Night without Accident in Deutschland auch in anderen Bundesländern umzusetzen. Beteiligt waren neben der MISTEL/SPI Forschung gGmbH in Sachsen-Anhalt die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V. sowie die Landkreise Göppingen und Esslingen, die zugleich auch Träger der dortigen PEER-Projekte an Fahrschulen sind.

In insgesamt fünf Clubs un Diskotheken gaben insgesamt 258 junge Fahrer/innen das Versprechen ab, bis zum Ende des Abends nüchtern zu bleiben. Davon unterrzogen sich 186 junge Fahrer/innen einer Atemalkoholkontrolle, für die die Firma Dräger freundlicherweise Atemalkoholtestgeräte zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt 175 dieser getesten Fahrer/innen lagen unter dem für sie gesetzlich erlaubtem BAK-Wert bzw. hatten überhaupt nichts getrunken. Jene Fahrer/innen, die sich an ihr Versprechen gehalten haben, bekamen ein kleines Geschenk als Belohnung dafür, dass sie Trinken und Fahren zuverlässig getrennt haben und trotzdem an diesem Abend feiern konnten.

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